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Glaskörpertrübung – ein unabwendbares Schicksal?

Zunächst einmal: Nein, keine unabwendbares Schicksal! Und man muss auch nicht fürchten, blind zu werden …
Wenn man nicht mehr zu den Jüngsten gehört oder aber wie ich stark kurzsichtig ist, können plötzlich im Sichtfeld dunkle Punkte und graue Flecken auftreten – eine so genannte Glaskörpertrübung. Obwohl es im ersten Moment etwas bedrohlich wirkt – keine Angst, es ist zwar lästig, jedoch harmlos. Doch natürlich bin ich im ersten Moment etwas erschrocken.

Augenprobleme

Was ist das eigentlich, ein Glaskörper?

Schon als die ersten Anzeichen der Glaskörpertrübung bei mir auftraten, habe ich mich im Internet schlau gemacht und kam nach dem Eingeben der Symptome rasch auf einige interessante medizinische Seiten, wo genau erklärt wurde, was es damit auf sich hat.
Der Glaskörper ist ein Bestandteil des Auges, er besteht zum größten Teil aus Wasser, Kollagenfasern und einer gelartigen Flüssigkeit. Mit einer dünnen Membran ist dieses Gebilde an der Netzhaut und an der Augenlinse angewachsen. Mit der Zeit schrumpft der Glaskörper etwas, wodurch er an manchen Stellen lichtundurchlässig wird – die so genannten “mouches volantes”, die vor den Augen scheinbar “tanzenden Mücken”, entstehen.

Wenn diese Trübungen in einem Sehbereich sind, in dem sie nicht stören, kann es sein, dass man gar nicht viel davon bemerkt. Störend kann es jedoch werden, wenn sich größere Flecken mitten im Sichtfeld befinden, denn vor hellem Hintergrund sind diese natürlich gut erkennbar und verdecken einen wenn auch kleinen Teil des Sehbereichs. Genau das war bei mir der Fall – ich musste also etwas tun.

Bald nachdem ich mich bezüglich der Glaskörpertrübung informiert hatte, machte ich einen Termin beim Augenarzt aus – er erklärte mir genau, was es damit auf sich hat und beruhigte mich. Er erklärte mir aber auch, dass diese Trübungen kein unabwendbares Schicksal sind, das ich einfach hinnehmen muss – mit einer Laserbehandlung kann man die “tanzenden Mücken” zum Verschwinden bringen.